Magen-Darmerkrankungen

Der Darm hat eine zentrale Funktion im Organismus, nicht nur für die Verdauungsvorgänge, auch als Teil des Immunsystems. Durch Stress, Fehlernährung mit moderner Zivilisationskost, Arzneimitteleinnahme und Bewegungsmangel verändert sich oft die Zusammensetzung der Darmflora. Die möglichen Folgen sind Blähungen, Verstopfung oder Durchfall und eine Zunahme der Allergieneigung, z. B. auch gegen häufig aufgenommene Nahrungsmittel. In schlimmeren Fällen ist dann auch die Fähigkeit, wichtige Vitamine und Mineralien aufzunehmen eingeschränkt und es kann zu einer Minderversorgung kommen, obwohl rein rechnerisch genügend Vitalstoffe in der Nahrung enthalten sind.

Bestimmt haben Sie schon vom Helicobacter pylori gehört, das ist ein Bakterium, welches eine Gastritis, eine Entzündung der Magenschleimhaut verursachen kann. Schärfere Nahrungsmittel oder Kaffee werden dann schlecht vertragen, es treten Bauchschmerzen auf, manchmal auch Erbrechen oder Sodbrennen.

Unter Stress bildet sich auch ein sog. Colon irritable, d.h.  der Darm reagiert empfindlich auf innere und äußere Stressfaktoren obwohl die sog. klinischen Befunde (Blutprobe, Labor) normal sind. Es gibt auch entzündliche Darmerkrankungen, die nicht auf Erreger, sondern eine fehlgeleitete Immunreaktion des Körpers zurück gehen. Diese verlaufen oft chronisch und gelten als schwer therapierbar.

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