Akupunktur

Die Akupunktur ist ein Zweig der chinesischen Medizin und der im Westen bekannteste Teil. Die Vorstellung, durch feinste Stahlnadeln, die an definierten Punkten in einen Organismus gestochen werden, heilen zu können, klingt bestimmt zunächst befremdlich. Tatsache ist, dass die Akupunktur ein in sich geschlossenes, logisches System darstellt, welches die Entstehung von Krankheiten und Symptomen sehr bildlich ableitet und erklärt. Es gibt Bereiche, in denen diese Denkweise jedoch reichhaltigere Hinweise für die Entstehung und Behandlung von Erkrankungen gibt als die Schulmedizin, z.B. beim Tinnitus (Ohrensausen, das Hören eine Dauertones oder das wiederholte spontane Auftreten von Ohrgeräuschen).

Die Idee der Akupunktur besteht darin, die in den Leitbahnen des Körpers (sog. Meridiane) zirkulierende Energie im Fluss zu halten und Stauungen aufzulösen. Dazu werden auf den Meridianen liegende Punkte, die Akupunkturpunkte, mit sehr dünnen, feinen Nadeln versehen. Vor dem Setzen der Nadeln gibt es eine Diagnose der energetischen Störung. Neben dem Bericht über die auftretenden Symptome wird an beiden Armen der Puls genommen oder die Zunge begutachtet.

Eine Akupunkturbehandlung läuft über mehrere Sitzungen, im Allgemeinen im wöchentlichen Abstand.

Die vor wenigen Jahren von den Krankenkassen durchgeführte Studie zur Wirksamkeit der Akupunktur hat wesentlich zur Anerkennung  dieser Therapie beigetragen.

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